In ehrendem Gedenken: Nachruf auf Andreas "Joker" Jopp
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Andreas "Joker" Jopp verstarb am 8. März dieses Jahres. Foto: Peter Knoll
Dieser Tage erreichte die Verantwortlichen des Fördervereins die traurige Nachricht, dass am 8. März Andreas Jopp, der von seinen Freunden nur „Joker“ gerufen wurde, im Alter von gerade einmal 56 Jahren verstorben ist.
Wenn er gebraucht wurde, war er da
Obwohl erst vor wenigen Jahren zur FUoKK-Familie hinzugestoßen, hat er sich in dieser Zeit durch eine beeindruckende Hilfsbereitschaft nahezu unentbehrlich gemacht. Wenn er gebraucht wurde, war der im nordrhein-westfälischen Gladbeck geborene „Joker“ da. Auf ihn war stets Verlass. Und das, obwohl er aufgrund eines nicht selbstverschuldeten Autounfalls querschnittgelähmt und auf den Rollstuhl angewiesen war.
Wenn einer wusste, wie es ist, nicht sein ganzes Leben auf der gesundheitlichen Sonnenseite zu verbringen, dann war das der ehemalige KIT-Mitarbeiter und Inhaber des einstigen Karlsruher Gothic-Szeneladens „Joker’s Hell“. Vielleicht auch gerade deshalb hat er sich so für die erkrankten Kinder und Jugendlichen auf der Regenbogenstation der Karlsruher Kinderklinik engagiert.
Dank seiner Spenden konnten kostenintensive Projekte realisiert werden
Und das nicht nur durch tatkräftiges Anpacken bei verschiedenen Aktionen und Präsentationen des Fördervereins, auch finanziell wurde der FUoKK von „Joker“ mehr als großzügig unterstützt. Mit 100.000 Euro, die für die Klimatisierung der Regenbogenstation verwendet wurden, sorgte er für die bislang größte Einzelspende. Ihm ist es aber auch zu verdanken, dass der nach ihm benannte Telepräsenzroboter „Joker 1“ angeschafft werden konnte, der es den jungen Krebspatienten ermöglicht, vom Krankenbett aus am Schulunterricht teilzunehmen.
Die gesamte FUoKK-Familie wird den „Joker“ vermissen und ihn stets in liebevoller Erinnerung behalten!